Karen Kling

Blaue Verwirrung, 2022
Grünes Erwarten, 2022

„Ich arbeite mit Bienenwachs und Fotografie. Motive sind zumeist aus der Natur oder es sind Menschen. Beim Überarbeiten der (immer eigenen) Fotografien legt sich das Wachs wie eine Schutzschicht über das Gezeigte. Meine Arbeiten sind Variationen von Zeigen, Verbergen, Bewahren und Verändern. Bienen bzw. ihr Wachs stehen seit Jahrhunderten für Leben, Gemeinschaft, Licht, Wärme. Die Ägypter benutzten bereits im dritten Jahrtausend v. Chr. Bienenwachs als Überzug für ihre Malereien auf Wänden und Sarkophagen und bewahrten damit die darunter liegenden Farben bis heute vor dem Verblassen."

Zur Technik: „Das Bienenwachs wird mit Dammar gehärtet, mit Pigmenten eingefärbt und (größtenteils) mit Pinsel auf die Fotoarbeiten (Papier auf Holz) in bis zu 20 Schichten aufgetragen. Die ausgehärteten Wachsoberflächen werden wiederum durch Schnitzen, Abschaben oder Polieren bearbeitet. In diesem Prozess werden Strukturen, Formen und Farben des Ausgangsbildes hervorgehoben und modelliert, zueinander ins Verhältnis gesetzt oder schemenhaft verdeckt. So wird aus dem ursprünglich reproduzierbaren und klar erfassbaren Bild ein Unikat, mit teils unscharf durchscheinender, teils opaker Materialität – je nach Zahl der Schichten und der Zusammensetzung und Dichte des Pigments im Wachs."

Werkangaben

Unikat
Wachs, Dammar auf Papier und Holz, Schattenfugenrahmen Eiche hell

je 50 × 50 cm

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Preis: EUR ***

Webseite und Kontakt:

karenkling.de

Instagram

@karenmkling