weissraum voices - unsere Künstler
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Petra van Husen
My photographs are about questions. They are not about answers. (Duane Michals)
Meine Bilder gehen über die bloße Abbildung der Realität hinaus. Sie sollen Neugier wecken und zum Nachdenken anregen. Mein Ziel ist es, nicht nur den einen fotografischen Moment festzuhalten, sondern auch einen Blick auf das Davor und das Danach zu bieten – auf die anderen Fotografien, die ebenfalls hätten entstehen können.Studium an der Prager Fotoschule Österreich. Mitglied der Künstlergruppe Römerberg, Wiesbaden. Ausstellungen in Deutschland, Österreich und Südafrika.
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Daniela Schulz
Der Bildraum ist eine begrenzte Fläche. Für mich ist diese Begrenzung jedoch kein einengender Rahmen, sondern ein Ausgangspunkt. Innerhalb dieses Feldes setze ich Farbräume zueinander in Beziehung. Malerische Setzungen treffen aufeinander, reagieren, verdichten sich und entwickeln eine eigene Ordnung.
Gleichzeitig bleibt das Bild offen. Die Elemente sind nicht nur aufeinander bezogen, sondern richten sich nach außen. Flächen und Linien weisen über den Rand hinaus und erweitern die gesetzte Grenze.
Verdichtung und Öffnung ereignen sich zugleich: Der Innenraum überschreitet seine physische Begrenzung und tritt in Resonanz mit dem Außen. In diesem Spannungsfeld entsteht eine Bildwirklichkeit, die aus der Begrenzung Kraft schöpft und über sie hinausweist.
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Natalie Graef
Natalie wurde in Kapstadt geboren und wuchs in Windhoek auf, studierte in Stellenbosch, zog über die USA nach Düsseldorf und lebt heute im Kanton Zürich. Vor einigen Jahren entdeckte sie die Fotografie neu – „die Kamera ist mein Pinsel“ – und arbeitet seither an Bildern, die Haltung zeigen statt Gefälligkeit. Menschen, die ihr nahestehen, beschreiben sie als stark und authentisch; manchmal so unbeirrbar, dass sie sich selbst im Weg steht – eine Hartnäckigkeit, die ihren Bildern Tiefe gibt.
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Beate Leinmüller
Ich bin Bildhauerin. Holz zu bearbeiten ist meine Leidenschaft. Als Naturmaterial fasziniert mich Holz mit seiner Lebendigkeit und führt mich zu organischen, abstrakten Formen des menschlichen Körpers. Seine natürliche Bauweise inspiriert mich, klare und strukturierte Formen zu schaffen. Die innere Form bestimmt das Sichtbare. Innen und außen sind eins. In meinen Skulpturen soll eine feine Spannung spürbar sein, die nicht mechanisch, sondern im Rhythmus eines menschlichen Herzschlags lebt.